Industriestrompreis: Bis zu 50 % weniger Stromkosten
für Ihr Unternehmen

Jetzt Entlastungspotenzial für Ihren Standort prüfen
Energieintensive Unternehmen in Deutschland stehen vor einer echten Entlastungschance. Der Industriestrompreis ist seit April 2026 EU-weit genehmigt – für viele Betriebe kann das spürbar niedrigere Stromkosten bedeuten.
Enpal unterstützt Sie dabei, frühzeitig zu prüfen, ob Ihr Standort die Voraussetzungen erfüllt, das wirtschaftliche Potenzial zu beziffern, die nächsten Schritte bis zur Antragstellung strukturiert vorzubereiten, sowie die erforderliche Reinvestition in erneuerbare Energien frühzeitig mitzudenken.
- Konkrete Einsparberechnung für Ihr Unternehmen
- Maßnahmenplanung aus einer Hand – von PV bis Batteriespeicher
- Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden

Was der Industriestrompreis für Ihren Standort bedeutet
Der Industriestrompreis eröffnet energieintensiven Unternehmen in Deutschland die Chance auf spürbar niedrigere Stromkosten und mehr Planungssicherheit. Für förderfähige Produktionsstätten übernimmt der Staat für bis zu 50 % des Stromverbrauchs einen Teil der Kosten. Die Entlastung gilt für die Jahre 2026 bis 2028 und richtet sich an Unternehmen aus 91 definierten energieintensiven Wirtschaftssektoren.
Die Förderung folgt klaren Leitplanken: Der Strompreis sinkt bis zu einer Untergrenze von 5 ct/kWh. Gleichzeitig ist die Entlastung auf 50 % des Referenzpreises begrenzt.
Unternehmen, die ihre Stromnachfrage aktiv flexibilisieren, erhalten zusätzlich einen Bonus von 10 % – sofern mindestens 80 % der Reinvestitionspflicht in Flexibilitätsmaßnahmen fließen.
Für welche Unternehmen lohnt sich die Prüfung?
Berechtigt sind Produktionsstätten aus den Sektoren der KUEBLL-Liste – der europäischen Carbon-Leakage-Liste für Branchen, die bei hohen Energiekosten besonders dem Risiko einer Produktionsverlagerung ins Ausland ausgesetzt sind.
Eisen, Stahl, Aluminium, Nicht-Eisen-Metalle
Grundchemikalien, Petrochemie, Spezialchemie
Glas, Keramik, Zement, Kalk, Mineralwolle
Zellstoff, Papier, Kunststofferzeugnisse
Batteriezellen, elektronische Bauelemente
Grundchemikalien, Petrochemie, Spezialchemie
Weitere Branchen nach EU-Entscheidung
Entlastung mit klarer Gegenleistung
Mindestens 50 % der erhaltenen Beihilfe müssen innerhalb von 48 Monaten in Dekarbonisierungsmaßnahmen reinvestiert werden. Richtig eingesetzt, werden daraus Investitionen in einen wirtschaftlicheren, resilienteren und unabhängigen Energiestandort.
Die erforderlichen Investitionen können innerhalb der 48-Monats-Frist flexibel über mehrere Jahre verteilt werden. Förderfähig sind u. a. Maßnahmen in den Bereichen erneuerbare Energien, Lastflexibilität, Energieeffizienz und interne Energieinfrastruktur.
Ob eine geplante Maßnahme grundsätzlich anerkennungsfähig ist, kann vorab mit dem BAFA geklärt werden – und sollte idealerweise frühzeitig geprüft werden.
- PV-AnlagePhotovoltaik auf Dach oder Freifläche
- BatteriespeicherStationäre Speichersysteme für Eigenverbrauch
- LastmanagementFlexibilitätsmaßnahmen & Demand Response
- EnergieeffizienzTechnische Maßnahmen zur Verbrauchsreduktion
- Interne InfrastrukturMesskonzept, Verteilung, Netzanschluss


Ab wann gilt der Industriestrompreis – und wie kommen Sie ran?
Die EU-Kommission hat den Industriestrompreis im April 2026 genehmigt. Die Entlastung gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2026. Der Antrag wird erstmals Anfang 2027 über das Online-Portal des BAFA gestellt – unkompliziert, digital, mit geringem Aufwand.
Trotzdem lohnt es sich, frühzeitig mit der Vorbereitung zu starten: Die Prüfung der Berechtigung, die Erfassung relevanter Standort- und Verbrauchsdaten sowie die Planung geeigneter Reinvestitionsmaßnahmen und Netzbetreiberkommunikationbenötigen Zeit. Wer diese Schritte rechtzeitig vorbereitet, kann bei Start der Antragstellung direkt handlungsfähig sein.
Sie haben Fragen? Wir haben Lösungen.
Unser Team unterstützt Sie gerne bei der ersten Einschätzung von Förderfähigkeit, Einsparpotenzial und passenden Reinvestitionsmaßnahmen.
Der Industriestrompreis wird staatlich finanziert und über das BAFA abgewickelt. Die Antragstellung soll möglichst unbürokratisch erfolgen; bei einem anrechenbaren Stromverbrauch ab 10 GWh sind zusätzliche Nachweise wie ein Wirtschaftsprüfervermerk erforderlich.
Berechtigt sind Unternehmen aus strom- und handelsintensiven Branchen, die in der KUEBLL-Teilliste 1 aufgeführt sind. Ob Ihr Unternehmen förderfähig ist, hängt unter anderem von Branche, Stromverbrauch, Abnahmestelle und den konkreten Fördervoraussetzungen ab.
Der Industriestrompreis ist aktuell für die Abrechnungsjahre 2026 bis 2028 vorgesehen. Die Entlastung wird jeweils rückwirkend beantragt und im Folgejahr ausgezahlt.
Der Industriestrompreis senkt einen Teil Ihrer Stromkosten, aber nicht die gesamte Stromrechnung auf 5 ct/kWh. Die 5 ct/kWh gelten nur für den Börsenanteil des Strompreises; Netzentgelte, Umlagen und Steuern werden weiterhin zusätzlich berechnet. Dadurch bleibt Ihr tatsächlicher Arbeitspreis höher als 5 ct/kWh, wird aber durch die Förderung spürbar entlastet.
Zunächst gilt: Wenn bei Ihnen eine Anlage nach §14a EnWG vorhanden ist - zum Beispiel eine Wärmepumpe, Wallbox, Klimaanlage oder ein Stromspeicher ab 4,2 Kilowatt - wird der Betrieb von Smart Metern über reduzierte Netzentgelte gefördert. Je nach Netzgebiet sind das 90 bis 150 Euro pro Jahr.
Dynamischer Tarif:
Ein intelligenter Stromzähler ist die Grundlage für einen dynamischen Stromtarif, mit dem Sie auf stundenaktuelle Strompreise zugreifen und profitieren, wenn der Strom an der Börse günstig ist. Dadurch können Sie je nach Verbrauch und Tarif spürbar Stromkosten sparen.
Weitere Potenziale:
Zusätzlich ergeben sich künftig weitere Einsparmöglichkeiten, zum Beispiel durch dynamische Netzentgelte, Direktvermarktung oder Flexibilitätsvermarktung. Diese Vorteile sind individuell und lassen sich nicht pauschal beziffern.
Fazit:
Bei hohem Stromverbrauch und einem dynamischen Tarif kann sich ein intelligenter Stromzähler finanziell deutlich lohnen - Einsparungen von bis zu 35 % der Stromkosten sind möglich.¹
Aber auch bei geringeren Einsparungen bietet er klare Vorteile: automatische Ablesung, exakte Abrechnung sowie die optimale Vorbereitung auf zukünftige Stromtarife.
Zusätzlich schafft er volle Transparenz über den eigenen Verbrauch. So lässt sich erkennen, welche Geräte den größten Anteil an den Stromkosten verursachen - potenzielle Stromfresser können gezielt identifiziert und reduziert werden.
